Wusstest du ....?

Es gibt Sinniges, Unsinniges, Nützliches und Dinge die die Welt nicht braucht.
Hier findest du Tipps aus meinem persönlichen Erfahrungsschatz.
Nimm dir mit, was da davon gebrauchen kannst und für gut erachtest.
Was dir nicht gefällt lass es einfach liegen, 
vielleicht kann der nächste mehr damit anfangen:-)

On Tour - mit Hund und Decke

Ein Besuch in einem Restaurant oder Café nach einem ausgedehnten Spaziergang mit deinem Hund kann eine wunderbare Erfahrung sein.
Damit der Ausflug für deinen vierbeinigen Freund angenehm und entspannt wird, ist die richtige Vorbereitung entscheidend.
Eine einfache und effektive Möglichkeit, deinem Hund Unterstützung zu bieten, ist das Mitnehmen einer Hundedecke (hier eignen sich auch Badezimmer-Teppiche gut, die haben zudem auch eine gute Saugwirkung wenn dein Hund nass ist) oder auch einfach eines Handtuchs.

Ein gemütlicher Ruheplatz hat viele Vorteile, die die meisten Hunde schnell zu schätzen wissen:

  • Ein vertrauter Geruch, der Geborgenheit vermittelt
  • Ein weicher, warmer Platz, der weit angenehmer ist als der kalte, harte Boden

Zusätzlich signalisiert die Decke deinem Hund, dass es sich um einen Ruhe- und Entspannungsort handelt. Ausserdem nimmst du so ein Teil von Zuhause mit, was für viele Hund einen Geborgenheitsreiz bedeutet, das gibt ein Stückchen Sicherheit. Dies hilft ihm, besser zur Ruhe zu kommen und zu entspannen.
Hunde nehmen solche Rituale übrigens meisst sehr schnell auf: "Solange meine Decke hier liegt, bleiben wir an diesem Ort." 
Auch für andere Gäste und das Personal ist dies von Vorteil, da ein Hund mit einem bequemen Platz meisst lieber dort, als mitten im Weg liegt, was für mehr Ruhe und Ordnung sorgt. 
Eine Hundedecke ist also nicht nur praktisch, sondern trägt auch dazu bei, den Restaurant- oder Cafébesuch für alle Beteiligten angenehm und stressfrei zu gestalten.


Wasser für Unterwegs

 

Planst du längere Spaziergänge oder Wandertouren mit deinem Hund und bist dir unsicher, ob ihr unterwegs genug frisches Wasser findet? Dann vergiss nicht, ausreichend Wasser für deinen vierbeinigen Freund im Rucksack mitzunehmen.
Es sind keine teuren Hunde-Wasserflaschen aus dem Fachhandel erforderlich – eine leere Mineralwasserflasche erfüllt denselben Zweck. Das schont nicht nur deinen Geldbeutel, sondern hilft auch, Müll zu reduzieren.

Ich empfehle, kleine, faltbare Näpfe oder geeignete Schalen mitzunehmen. Meine Bouvier des Flandres, die zwischen 35 und 62 kg wiegen, haben immer nur faltbare Näpfe mit einem Fassungsvermögen von etwa 300 ml und einem Durchmesser von ca. 12 cm dabei! 
Besonders bei Temperaturen über 22 °C sollte dein Hund alle 30 bis maximal 45 Minuten eine Trinkpause einlegen. Beim Hecheln verliert er Flüssigkeit, die für die Regulierung der Körpertemperatur wichtig ist. Diese muss wieder aufgefüllt werden – ohne das versabberte Wasser ständig zurück in die Flasche zu gießen. So wie du frisches Mineralwasser bevorzugst, möchte auch dein Hund frisches Wasser.
Hier sind einige Gründe, warum die kleinen Näpfe ideal sind:

  • Maximal 300 ml Wasser pro Portion sind eine gesunde Menge, auch für größere Hunde unter Anstrengung (bei kleineren Hunden entsprechend weniger).
  • Die kleine, jedoch tiefe Form ermöglicht es deinem Hund, angenehm zu trinken, die Zunge also richtig eintauchen zu können, da er das Wasser mit seiner nach hinten gebogenen Zunge "löffelt".
  • Was übrig bleibt, kannst du einfach wegschütten, ohne die Wasserflasche zu verunreinigen.

Mit 1,5 Litern Wasser lässt sich etwa fünf Trinkpausen für deinen Hund einplanen – das reicht also gut für eine dreistündige Wanderung! Solltest du unterwegs die Möglichkeit haben, Wasser nachzufüllen, bleibt die zu tragende Menge überschaubar, und ihr müsst nicht sparsam damit umgehen. Ich würde empfehlen, jeden Stopp zum Nachfüllen zu nutzen und lieber das Wasser auszutauschen, als darauf zu verzichten – denn frisches Wasser ist sicherlich kühler und schmackhafter! Wenn dein Hund an einem Stopp nicht trinken möchte, kann es sein, dass er einfach noch zu aufgeregt oder bereits überhitzt ist. Setz dich einfach hin, nimm selbst eine aktive Pause und warte 10-15 Minuten – vielen Hunden fällt es dann ein, dass sie doch etwas trinken möchten. Wenn nicht, schütte das Wasser weg und biete beim nächsten Stopp frisches Wasser an.

Wasser nachfüllen, wenn der Hund mehr möchte? NEIN, das würde ich nicht empfehlen! Dein Hund kann nicht selbst einschätzen, wie viel Wasser er benötigt – diese Verantwortung liegt bei dir. Zu viel Wasser kann das Säure-Basen-Verhältnis im Körper gefährden, und große Mengen bei einem überhitzten Hund können zu Koliken führen. Stattdessen solltest du alle 30 Minuten eine Trinkpause einlegen, das Tempo reduzieren oder bei extremer Hitze (ab 28 °C besteht generell die Gefahr eines Hitzschlags) die Aktivität abbrechen.

 


Die hier aufgeführten Tipps basieren ausschließlich auf meinen persönlichen Erfahrungen mit meinen Hunden. Es handelt sich um Methoden und Ansätze, die ich selbst praktiziert habe und die mir den Alltag erleichtert oder sich für mich und meine Hunde als hilfreich erwiesen haben.

Bitte beachte, dass ich keine Garantie für die Richtigkeit oder Wirksamkeit der Tipps geben kann. Wenn du diese Ansätze in deinem Alltag umsetzt, erfolgt dies ausschließlich auf dein eigenes Risiko und unter deiner eigenen Verantwortung.